Lava, Lavamulch, Lavagranulat, Lavasubstrat

Un­se­re La­va kommt aus der Eifel nörd­lich von Kob­lenz/Rhein. La­va ist ein vul­ka­ni­sches För­der­pro­dukt und wird im Ta­ge­bau ab­ge­baut und ge­bro­chen. Die­se La­va wird von uns ent­spre­chend in ver­schie­de­ne Kör­nun­gen ab­ge­siebt bzw. ver­edelt und als La­va, La­va­stein, La­va­splitt, La­va­sub­strat, La­va­gra­nu­lat oder La­va­mulch an­ge­bo­ten. 

Neben der Zugabe zu Substraten wird Lava hauptsächlich im Straßenbau eingesetzt. Darüber hinaus verwendet man diesen Rohstoff als Drainage bei Dachsubstraten, Füllstoff bei Bauraumverfüllungen, Streugüter, Mulchschichten, Bodenverbesserer usw.

Spe­zi­ell für Bee­te oder den We­ge­bau bie­ten wir La­va­mulch in den Far­ben an­thra­zit und rot­braun an.

Au­ßer­dem bie­ten wir rei­nes La­va­gra­nu­lat z.B. als na­tür­li­ches Streu­gut an.


Lavamulch

Lavakies
Lavakies



La­va­mulch ist bes­tens für Gar­ten­pflan­zen ge­eig­net. Als Pflanz­grund­la­ge kann er für al­le Pflan­zen ver­wen­det wer­den. Das Ma­te­ri­al eig­net sich für Ro­sen, Buchs­baum oder Stau­den, für Ge­mü­se- als auch für Blu­men­bee­te, aber auch für Kak­te­en oder an­de­re Suk­ku­len­ten. Für den Fall, dass man den Gar­ten spä­ter wie­der um­ge­stal­ten möch­te, kann man ihn ein­fach un­ter­gra­ben. So ist er nicht mehr sicht­bar und ver­bes­sert die Bo­den­struk­tur.

 

Lava ist ge­eig­net für ei­ne dau­er­haf­te Mulch­schicht. So ver­schwin­det die Schicht nicht in­ner­halb von 2-3 Jah­ren wie bei Rin­den­mulch. Außer­dem sorgt es zum ei­nen für ei­ne durch­läs­si­ge Bo­den­struk­tur, in der Stau­näs­se kei­ne Chan­ce hat. Zum an­de­ren sorgt das Ma­te­ri­al für ei­ne kon­stan­te Feuch­tig­keit und Tem­pe­ra­tur im Bo­den. Da sich La­va­mulch tags­über gut er­wärmt und nachts die Wär­me wie­der ab­gibt, wird im Früh­jahr die Er­wär­mung des Bo­dens be­schleu­nigt und die Gar­ten­sai­son kann früher be­gin­nen. 

 

Lava­mulch ver­hin­dert ei­ne Bo­den­ero­si­on in­fol­ge kräf­ti­ger Ge­wit­ter: Das Ma­te­ri­al wirkt wie eine Drai­na­ge­schicht im Bo­den und sorgt für ei­nen schnel­len Was­ser­ab­zug. Da­durch wird auch ei­ne lang­fris­ti­ge Stau­näs­se ver­mie­den.


Lavagranulat | Winterstreu & Pflanzgranulat

Un­ser La­va­gra­nu­lat ist viel­sei­tig ver­wend­bar, z.B. als Win­ter­streu / Streu­gut / Streu­mit­tel oder eben­so als Pflanz­gra­nu­lat.

Im Win­ter stellt sich die Fra­ge nach dem rich­ti­gen Streu­gut. Haus­be­sit­zer und Mie­ter müs­sen da­für sor­gen, dass auf Geh- und Zu­fahrts­we­gen nie­mand stürzt und sich ver­letzt.

Salz ist vie­len Ge­mein­den be­reits ver­bo­ten, da Salz die Um­welt schä­digt. So wird z.B. die na­he­ge­le­ge­ne Na­tur, ins­be­son­dere Bäu­me, nach­hal­tig ge­schä­digt. Außer­dem haf­tet Salz an den Schu­hen und sorgt für weiße Salz-Fle­cken und Schä­den in der Woh­nung. Auch für Tie­re, ins­be­son­de­re Hun­de und Kat­zen, ist Salz ein Pro­blem.

Splitt als Win­ter­streu ist auch nur be­dingt ei­ne Al­ter­na­tive zu Salz, da Splitt auf­grund sei­ner Här­te leicht Krat­zer und Schä­den im Ein­gangs­be­reich, an gän­gi­gen Na­tur­stein­bö­den, bis hin zu Roll­trep­pen oder Fahr­stüh­len ver­ur­sacht.

 

Un­ser na­tür­li­ches Streu­gut ba­siert aus­schließ­lich auf La­va, er­mög­licht un­mit­tel­bar nach der Aus­brin­gung ei­nen si­che­ren Halt auf Eis und Schnee und kommt ganz ohne Salz oder an­dere Auf­tau­mit­tel aus und ist da­her be­son­ders um­welt­freun­dlich. Un­ser La­va­gra­nu­lat ist ein na­tür­li­ches, mi­ne­ra­li­sches Streu­mit­tel vul­ka­ni­schen Ur­sprungs mit ge­rin­ger Här­te.

Lavagranulat
Winterstreu mit Lavagranulat

La­va­gra­nu­lat eig­net sich auch als Pflanz­gra­nu­lat, oder zur Gar­ten­de­ko­ra­tion oder auch als Ein­streu für ein Ter­ra­ri­um oder ein Aqua­ri­um.

Un­ser La­va­gra­nu­lat aus der Vul­kan­ei­fel ist ein rei­nes Na­tur­pro­dukt, frei von Schad­stof­fen und ver­bes­sert die Bo­den­qua­li­tät ent­schei­dend. Wir bie­ten nur ge­sieb­tes hoch­wer­ti­ges Gra­nu­lat, wo An­teile, wie z. B. Sand oder an­de­re Ma­te­ria­li­en aus­ge­siebt wur­den. Da­durch er­rei­chen wir ei­ne sehr ho­he Qua­li­tät.

INTERBIMS-Lava­gra­nu­lat hat fol­gen­de Ei­gen­schaf­ten:

  • geeignet als Winterstreu, Streugut, Streumittel
  • Alternative zum Streusalz, Splitt 
  • äußerst rutschhemmend / stumpft Gehwege und Verkehrsflächen sofort ab
  • zeigt sofortige Wirkung
  • frostbeständig, nicht auflösend wie Salz
  • hilft zusätzlich überfrierende Nässe zu vermindern, da das poröse Lavagranulat Schmelzwasser aufnimmt 
  • verursacht keine Rostschäden
  • Korngröße 2 - 4 mm, damit geeignet bei Schnee und Eis für Wege und Straßen
  • umweltfreundlich
  • pflanzenfreundlich
  • tierfreundlich
  • leicht zu verteilen
  • Produkt aus der Region Eifel

iNTERBiMS-La­vastreugut kann nach dem Ein­satz als Win­ter­streu ein­fach im Gar­ten ver­wen­det wer­den und dient zur Ver­bes­se­rung des Bo­dens. So kann das Gra­nu­lat auf Ra­sen­flä­chen ver­teilt wer­den, da un­ser La­va­gra­nu­lat oh­ne sämt­li­che Zu­satz­stof­fe aus­kommt und auf­grund sei­ner Ei­gen­schaf­ten so­wohl zur Auf­lo­cke­rung des Ra­sens als auch zur Was­ser­spei­che­rung bei­trägt.


Lavasubstrat-Mischungen

Lava ist Aus­gangs­punkt für un­se­re Sub­strat­mi­schun­gen mit z.B. Bims und Zeo­lith. Hier stel­len wir al­le gän­gi­gen Mi­schun­gen zur Ver­fü­gung, die wir in un­se­ren Sub­stra­ten für Pflanz­sub­stra­te, sowie für Dach­be­grü­nun­gen, Ra­sen­sub­stra­te und Baum­sub­stra­te ein­set­zen.



Produktbeschreibung

Lava ist ein Na­tur­pro­dukt, wel­ches vie­le Millio­nen Jah­re alt ist. Die­ser na­tür­li­che Bau­stoff weist fol­gen­de spe­zi­fi­sche Ei­gen­schaf­ten auf:

  • hohe Feuchtigkeit-/ Wasserspeicherfähigkeit
  • Wasserdurchlässigkeit
  • hohe Stabilität auf Grund der Struktur des Gesteins
  • hoher Reibungswinkel aufweist,
  • relativ geringes Gewicht
  • unterschiedliche Farben wie grau/braun/rot
  • Eignung als Teichsubstrat

Projektbeispiele


Eigenschaften

Körnung  ohne Farbgebung rot/ braun schwarz/ anthrazit

      0-2

         ✓

   

      0-3

         ✓

   

      0-4

         ✓

   

      0-8

         ✓

   

    0-16

         ✓

   

    0-32

         ✓    
      1-5          ✓    
      2-4          ✓    
      2-8          ✓        ✓         ✓
     2-11          ✓     
     2-16          ✓     
     8-16          ✓         ✓        ✓
   16-32          ✓        ✓        ✓ 

Wei­te­re Kör­nun­gen auf An­fra­ge.


Lieferform

 ✓   Lkw lose geschüttet 

 ✓   Big Bag à 1,00 m³ / 1,50 m³

 ✓   Sack à 25 Liter / 40 Liter

 ✓   Silo ausgeblasen



Anwendung

La­va, La­va­stein, La­va­splitt, La­va­sub­strat, La­va­gra­nu­lat oder La­va­mulch fin­den viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung, z.B.:

  • im Garten- und Landschaftsbau
  • als Pflanzsubstrat/ Mineralsubstrat/ Kultursubstrat
  • als Beimischung im Pflanzkübel für Kakteen, Bonsai und andere Pflanzen
  • für Durchlüftung und als Feuchtespeicher von Böden
  • als Pflanzabdeckung (sehr guter Ersatz für Rindenmulch)
  • als dekorativen Zwecken, wie Deko von Blumenbeeten (Lavamulch)
  • als Wegbegrenzungen
  • als Ziersplitt zum Anlegen von Zierflächen
  • als Filter- bzw. Tragschicht
  • in Kläranlagen als Filtermaterial
  • zur bio­lo­gi­schen Ab­was­ser­rei­ni­gung
  • im Teichbau für das Ansetzen von Teich- und Wasserpflanzen
  • als Filtermaterial für Natur- und Schwimmteiche
  • bei Begrünungen von Flachdächern
  • im Sport- und Spielplatzbau
  • bei Schotterrasen
  • im Straßenbau
  • Be­ton­bau
  • als Streugut (Lavagranulat)

Entstehung von Lava

La­va ist die Be­zeich­nung für Mag­ma, die flüs­sig an die Erd­ober­flä­che aus­ge­tre­ten ist. D.h. tritt Mag­ma aus dem in­ne­ren der Er­de aus so wird die­ses Ma­te­ri­al an der Ober­flä­che als La­va be­zeich­net.

Mag­ma bil­det sich so­fern im Erd­in­ne­ren Druck und Hit­ze ex­trem hoch sind. Hier­durch schmilzt das Ge­stein zu flüs­si­ger Mag­ma. Die­se Ge­steins­schmel­ze wird durch ho­hen Druck in Hohl­räu­men bis an die Erd­ober­flä­che ge­drückt. Da­durch kommt es zu ei­nem Vul­kan­aus­bruch und die hei­ße Mag­ma wird aus dem Vul­kan ge­schleu­dert.

 

Die in dem Mag­ma ein­ge­schlos­se­nen ge­lös­ten Ga­se kön­nen dann an der Luft aus­tre­ten. Beim Aus­tritt von Ga­sen kön­nen sich zu­dem in der La­va un­ter­schied­lich gro­ße Gas­bla­sen bil­den. La­va ist al­so wei­test­ge­hend ent­gas­tes Mag­ma. Da­durch sind La­va und Mag­ma auch che­misch un­ter­schied­lich.

Die zu­nächst hei­ße La­va ist leicht ver­form­bar. An der Erd­ober­flä­che kühlt sie ab und wird fest. Ab­hän­gig von dem je­wei­li­gen Aus­bruch, d.h. wie die noch flüs­si­ge La­va an die Ober­flä­che ge­tre­ten ist, nimmt die La­va ganz un­ter­schied­li­che For­men und Aus­prä­gun­gen an.

 

Beim Aus­tritt der La­va an die Ober­flä­che kühlt sie sich schnell ab. Da­durch wird die Struk­tur meist fein­kör­nig.

Er­starr­te La­va bil­det vul­ka­ni­sches Ge­stein und ge­hört zur Grup­pe der Vul­ka­ni­te.