Lava, Lavastein, Lavasplitt, Lavasubstrat

Un­se­re La­va kommt aus der Eifel nörd­lich von Kob­lenz/Rhein. La­va ist ein vul­ka­ni­sches För­der­pro­dukt und wird im Ta­ge­bau ab­ge­baut und ge­bro­chen. Die­se La­va wird von uns ent­spre­chend in ver­schie­de­ne Kör­nun­gen ab­ge­siebt bzw. ver­edelt und als La­va, La­va­stein, La­va­splitt, La­va­sub­strat, La­va­gra­nu­lat oder La­va­mulch an­ge­bo­ten. 

 

Lava, Lavastein, Lavasplitt


Lava, Lavastein, Lavasplitt - Körnungen

Folgende Körnungen werden angeboten:

  • 2-8 mm, Gewicht ca. 1.000 - 1.100 kg/m3
  • 2-11 mm, Gewicht ca. 1.000 - 1.100 kg/m3
  • 8-16 mm, Gewicht ca. 1.000 - 1.100 kg/m3
  • 2-8 mm, ab Lavawerk
  • 2-11 mm, ab Lavawerk
  • 8-16 mm, ab Lavawerk
  • 0-32 mm STS, ab Lavawerk
  • 0-45 mm STS, ab Lavawerk
  • 0-32 mm FSS, ab Lavawerk
  • 0-45 mm FSS, ab Lavawerk

Weitere Körnungen und Mischungen auf Anfrage


Lavamulch und Lavagranulat

Spe­zi­ell für Bee­te oder den We­ge­bau bie­ten wir La­va­mulch in den Far­ben an­thra­zit und rot­braun an.

Au­ßer­dem bie­ten wir rei­nes La­va­gra­nu­lat z.B. als na­tür­li­ches Streu­gut an.

Weitere Details zu Lavamulch und Lavagranulat:

Lavamulch
Lavamulch
Lavagranulat
Lavagranulat


Lavasubstrat-Mischungen

Lava ist Aus­gangs­punkt für un­se­re Sub­strat­mi­schun­gen mit z.B. Bims und Zeo­lith. Hier stel­len wir al­le gän­gi­gen Mi­schun­gen zur Ver­fü­gung, die wir in un­se­ren Sub­stra­ten für Pflanz­sub­stra­te, sowie für Dach­be­grü­nun­gen, Ra­sen­sub­stra­te und Baum­sub­stra­te ein­set­zen.

 



Anwendung

La­va, La­va­stein, La­va­splitt, La­va­sub­strat, La­va­gra­nu­lat oder La­va­mulch fin­den viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung, z.B.:

  • im Garten- und Landschaftsbau
  • als Pflanzsubstrat/ Mineralsubstrat/ Kultursubstrat
  • als Beimischung im Pflanzkübel für Kakteen, Bonsai und andere Pflanzen
  • für Durchlüftung und als Feuchtespeicher von Böden
  • als Pflanzabdeckung (sehr guter Ersatz für Rindenmulch)
  • als dekorativen Zwecken, wie Deko von Blumenbeeten (Lavamulch)
  • als Wegbegrenzungen
  • als Ziersplitt zum Anlegen von Zierflächen
  • als Filter- bzw. Tragschicht
  • in Kläranlagen als Filtermaterial
  • zur bio­lo­gi­schen Ab­was­ser­rei­ni­gung
  • im Teichbau für das Ansetzen von Teich- und Wasserpflanzen
  • als Filtermaterial für Natur- und Schwimmteiche
  • bei Begrünungen von Flachdächern
  • im Sport- und Spielplatzbau
  • bei Schotterrasen
  • im Straßenbau
  • Be­ton­bau
  • als Streugut (Lavagranulat)

Eigenschaften

Lava ist ein Na­tur­pro­dukt, wel­ches vie­le Millio­nen Jah­re alt ist. Die­ser na­tür­li­che Bau­stoff weist fol­gen­de spe­zi­fi­sche Ei­gen­schaf­ten auf:

  • hohe Feuchtigkeit-/ Wasserspeicherfähigkeit
  • Wasserdurchlässigkeit
  • hohe Stabilität auf Grund der Struktur des Gesteins
  • hoher Reibungswinkel aufweist,
  • relativ geringes Gewicht
  • unterschiedliche Farben wie grau/braun/rot
  • Eignung als Teichsubstrat

Entstehung von Lava

La­va ist die Be­zeich­nung für Mag­ma, die flüs­sig an die Erd­ober­flä­che aus­ge­tre­ten ist. D.h. tritt Mag­ma aus dem in­ne­ren der Er­de aus so wird die­ses Ma­te­ri­al an der Ober­flä­che als La­va be­zeich­net.

Mag­ma bil­det sich so­fern im Erd­in­ne­ren Druck und Hit­ze ex­trem hoch sind. Hier­durch schmilzt das Ge­stein zu flüs­si­ger Mag­ma. Die­se Ge­steins­schmel­ze wird durch ho­hen Druck in Hohl­räu­men bis an die Erd­ober­flä­che ge­drückt. Da­durch kommt es zu ei­nem Vul­kan­aus­bruch und die hei­ße Mag­ma wird aus dem Vul­kan ge­schleu­dert.

 

Die in dem Mag­ma ein­ge­schlos­se­nen ge­lös­ten Ga­se kön­nen dann an der Luft aus­tre­ten. Beim Aus­tritt von Ga­sen kön­nen sich zu­dem in der La­va un­ter­schied­lich gro­ße Gas­bla­sen bil­den. La­va ist al­so wei­test­ge­hend ent­gas­tes Mag­ma. Da­durch sind La­va und Mag­ma auch che­misch un­ter­schied­lich.

Die zu­nächst hei­ße La­va ist leicht ver­form­bar. An der Erd­ober­flä­che kühlt sie ab und wird fest. Ab­hän­gig von dem je­wei­li­gen Aus­bruch, d.h. wie die noch flüs­si­ge La­va an die Ober­flä­che ge­tre­ten ist, nimmt die La­va ganz un­ter­schied­li­che For­men und Aus­prä­gun­gen an.

 

Beim Aus­tritt der La­va an die Ober­flä­che kühlt sie sich schnell ab. Da­durch wird die Struk­tur meist fein­kör­nig.

Er­starr­te La­va bil­det vul­ka­ni­sches Ge­stein und ge­hört zur Grup­pe der Vul­ka­ni­te.